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Jugendliche bringen ihr Umfeld auf Vordermann

Lausitzer Rundschau vom 21.04.2008

48-Stunden-Aktion mit zahlreichen Einsätzen im Landkreis Dahme-Spreewald

Krausnick/Neu Schadow.  Rund 3300 junge Brandenburger aus mehr als 200 Einrichtungen engagierten sich am vergangenen Wochenende für ihre ländliche Umwelt. „Jugend für Brandenburg!“ lautete das gemeinsame Motto.

„Schon Freitag ging es bei vielen Clubs mit dem Frühjahrsputz los“, so Jugendkoordinatorin Daniela Schulze bei ihrem Besuch in Krausnick. Der Turnierplatz hier liegt mir ganz besonders am Herzen. Denn die Krausnicker nehmen an allen Jugendturnieren sehr erfolgreich teil und wollen gern einmal diese Veranstaltungen ausrichten.“ Den Krausnicker Jugendlichen brachte sie ein Picknick aus Würstchen und belegten Brötchen. Denn die Erdarbeiten machten die 25 im Schichtdienst arbeitenden Helferinnen und Helfer sehr hungrig.

Entschluss für Rasenplatz
Neun mal 16 Meter groß wurde der dort neu entstandene Volleyballplatz hinter der Schule. „Wir durften für die 144 Quadratmeter leider keinen Kies verwenden“, erzählte Katja Meier. „Mögliche Scherben und Kotansammlungen ließen unseren Traum vom Beachvolleyball platzen.“ Da habe man sich für einen anständigen Rasenplatz entschieden.
Schon vorher hatten die Jugendlichen den Fußballplatz aus dem Winterschlaf geholt, Rasen gemäht, neue Ballnetze aufgehängt. „Im Sommer soll hier, an das Dorffest angebunden, von unserem Club ein Fußballturnier organisiert werden“, berichtete Benjamin Thom. „Die Volleyballidee hatten wir schon lange.“ Außerdem wollen die Krausnicker für die Präventions-Turniere trainieren.

Eine erste Krafttrainingseinheit brachte trotz Radlader-
unterstützung das Planieren des neuen Spielfeldes. „Wir sind froh, dass uns so viele Betriebe und Privatleute unterstützen“, so Jugendclubchefin Anja Milke. „Unsere Metallbaufirmen haben Pfosten zur Verfügung gestellt. Sonst wäre es nichts mit Volleyball geworden.“

„Die Jugend hat sich überall selbst um notwendige Sponsoren gekümmert“, betonte Daniela Schulze. „Da brauchte ich mich nur um die Formalien und den Papierkram zu kümmern.“ Entscheidend für die Zukunft des Volleyballplatzes sei der Selbstbaufaktor. „So achten die Jugendlichen doch mehr auf ihr eigenes Werk und halten es viel lieber in Schuss.“ Eine Lücke im Krausnicker Bauprojekt schloss Stephan Hahn vom Jagdverein, der Netze und Bänke beisteuerte.

Auch in Neu Schadow wurde am Samstag geschuftet. In frischem, hellen Grün erstrahlt seither das Gemeindehaus. Die Jugend des märkischen Ortsteils brachte im Rahmen der 48-Stunden-Aktion die Räumlichkeiten auf Vordermann. „Die mutige Farbwahl für ihren Versammlungsraum war der Wunsch der Gemeinde“, erzählte Yvonne Jenk. „Wir sind natürlich alle keine Maler, machen das aber auch nicht zum ersten Mal und geben uns umso mehr Mühe.“ Ortsbürgermeister Peter Oswald hatte die Farbe organisiert.

Neuer Anstrich

Die hellgrünen Farbkleckse auf den Nasen, das „wird bestimmt ein neuer Trend“, kommentierte Yvonne Jenk kleine Späße. Auch die Wände des angrenzenden Jugendclubs bekamen einen neuen Anstrich, obwohl die letzte Renovierung erst zwei Jahre zurück liegt. „Schuld ist der alte, rußende Ofen, der nun endlich erneuert werden konnte“, berichtete Marko Slotke, der zusammen mit Daniel Neumann den Neu Schadower Club leitet. „Und da haben wir uns gesagt, wir nutzen die Gelegenheit und bringen mit unseren 15 fleißigen Helfern unser Domizil richtig in Schuss.“ Am 21. Juni soll alles mit einem Sommerfest gefeiert werden. Auch das Rondell des Dorfplatzes bekam einen kräftigen Frühjahrsputz. „Da waren Bäume und Sträucher trotz unserer Pflege über die Jahre total verwachsen“, so Marko Slotke. Nach dem Neubepflanzen werden wir uns gut darum kümmern.“

Mit Musik ging die Arbeit leichter von der Hand. „Glücklicherweise hatten wir noch nie Beschwerden von Nachbarn, weil wir zu laut waren“, berichtete Stefanie Kasparick, die für die Kaffeepause selbstgebackenen Kuchen mitgebracht hatte. „Natürlich wird hier auch mal gefeiert, aber wir sagen dann immer vorher Bescheid, und mit etwas Rücksicht macht es allen Spaß.“ Mit der Beteiligung der Jugendlichen zeigte sich Daniela Schulze auch in Neu Schadow sehr zufrieden. „Der Ort hat recht wenige Einwohner, da machen fast alle mit. Hier trifft sich Jung und Alt bei der Jugend, da haben alle was von den positiven Veränderungen.“

von Jens Golombek

 



Links:

º Text & Bild: Lausitzer Rundschau


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Frische Farben für den Dorfplatz: Die Neu Schadower Jugendlichen um Clubchef Marko Slotke (2.v.l) pflanzten im Ort fast 500 Stiefmütterchen.

Foto: Jens Golombek





 
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