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Günter Baaske von Musterbeispiel beeindruckt

Lausitzer Rundschau vom 24.05.2008

Gespräch über Wellness, Radwege und Windräder mit SPD-Fraktionschef in Biebersdorf

«Wir haben heute unseren ,Wandertag’ im Dahme-Spreewald-Kreis», erklärte SPD-Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann ihren Besuch gemeinsam mit ihrem Fraktionschef Günter Baaske in der Biebersdorfer Pension «Am Storchennest».
Denn Tourismus sei gerade im Süden des LDS ein wichtiges Thema und die Pension von Doreen und Bernd Mertke ein Musterbeispiel für eine touristische Einrichtung und für «persönliches Engagement und Mut», so Sylvia Lehmann. Tatsächlich war der Fraktionsvorsitzende von dem Ideenreichtum und Elan der Mertkes sichtlich beeindruckt.

Die beiden Biebersdorfer haben eine nach eigenen Angaben sehr gut besuchte Vier-Sterne-Wellnesspension mit Schwimmbad, Bade- und Angelteich sowie Massageangeboten gebaut und das eigentlich aus der Not heraus. «Mertkes schaffen sich ihre Infrastruktur selber, da kaum welche im Ort und im Umkreis vorhanden ist», erklärte Sylvia Lehmann. Der Zufall wollte es, dass Günter Baaske in diesem Moment zum Handy griff: «Da haben wir schon das erste Problem – kein Empfang», konstatierte er und grinste.

Es waren in Sachen Infrastruktur aber vor allem Radwege, Windparks und saisonverlängernde Angebote, um die es in der Gesprächsrunde der beiden SPD-Landtagsabgeordneten mit ihren Biebersdorfer Gastgebern, Vertretern der Gemeinde, des Landkreises, des Spreewaldvereins und des Tourismus ging.
Die Anerkennung Baaskes für Mertkes Wellnesspension war für Dieter Günzel, Chef des Tourismusvereins Lübben und Umgebung, das Stichwort, auf das Manko einer derartigen Einrichtung in Lübben hinzuweisen. Sie werde durch den Verein als unabdingbar angesehen, um mehr Gäste anzulocken und die Saison zu verlängern.

Welche alternativen Ideen es denn für die Ausdehnung der Saison gebe, wollte Baaske wissen und erfuhr von «vielen ungenutzten Reserven und Anfängen». Diese reichen laut Günzel von Glühweinkahnfahrten über geführte Wanderungen mit der Naturwacht auch in der kalten Jahreszeit, im Winter geöffneten Museen und ähnlichen Einrichtungen bis hin zu einem kulturellen Angebot in Lübben, das von Oktober bis April mehr als die Winterkonzerte umfassen muss. Und die Lücken im Radwegenetz müssten geschlossen werden. Die Gemeinde Märkische Heide baue gerade den Radweg von Groß Leuthen nach Dollgen, berichtete Bauamtsleiterin Annett Lehmann.
Das sich anschließende Teilstück bis nach Birkenhainchen sei ausgeschrieben. Von dort aus solle der einmal bis zum Schwielochsee führen. Aber die Überquerung der Bundesstraßen-Kreuzung in Birkenhainchen plane der Landesbetrieb Straßenwesen Wünsdorf erst in fünf Jahren.
«Wir bereiten hier unten alles schön vor und finden oben kein Gehör», kritisierte die Bauamtsleiterin.

Radweg endet im Nichts
Dafür hatte Annett Lehmann noch ein anderes Beispiel parat: Die Freude sei groß gewesen, dass der Landesbetrieb Straßenwesen die Asphaltierung des einst mit Schotter angelegten Radwegs von Biebersdorf nach Lübben auf seine Prioritätenliste setzte. Denn der Weg sei als solcher nicht mehr erkennbar und werde folglich kaum genutzt. Dann sei die Ernüchterung gekommen: Auf der Liste stehe nur der Wegebau von Biebersdorf entlang der B 87 bis zum Abzweig nach Schlepzig. «Es ist einfach nicht nachvollziehbar, warum die restlichen 600 Meter bis Lübben nicht gebaut werden und der Weg an einer Stelle enden soll, wo es gar keinen Anschluss gibt.» Eine Erklärung sei der Landes betrieb schuldig. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten sicherten Unterstützung zu.

Denn Ziel müsse es sein, so Baaske, dass der Radfahrer im Spreewald ein ebensolches Wegenetz wie der Wassersportler vorfinde: Die Wasserwanderer könnten von einem Ausgangspunkt aus den ganzen Spreewald erkunden.
Eine ebensolche Vielfalt an Routen mit entsprechenden gastronomischen und anderen Angeboten sei für die Radfahrer notwendig. «Die fahren dann von einem Windpark in den anderen», sagte Biebersdorfs Ortsbürgermeister Wolfgang Boschan. Er verwies auf die vier geplanten Windparks in der Gemeinde Märkische Heide und einen mit mindestens elf Anlagen zwischen Briesensee und Radensdorf. Werden die Pläne realisiert, «wird eine ganze Region verspargelt».

Tour durch Windparks
Eine Entlastung der Kommunen sieht Baaske in der in dieser Woche vom Kabinett beschlossenen Energiekonzeption für Brandenburg. In ihr sei ein Mindestabstand von einem Kilometer zwischen Windkraftanlagen und Bebauung vorgesehen. «Zudem haben wir das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz dazu bekommen, für solche Anlagen ehemalige Militärliegenschaften in Größenordnungen freizugeben.» 

von Dörte Hellwig (dh)



Links:

º Text & Bild: Lausitzer Rundschau


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Häuslebauer wären über die Fachsimpelei von Günter Baaske (l.), Doreen und Bernd Mertke über den Bau von Schwimmhallen, Saunen und Massageräumen entzückt gewesen.

Foto: D. Hellwig





 
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