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Ortsvorsteher: Jürgen Nowigk
Ortsbeirat: Ramona Ternick & Manuela Skole

Gröditsch

Wenn einer der ältesten Ortsflecken des märkischen Sandes erzählt und die einzigste katholische Kirche weit und breit und jenes neue Landtechnikmuseum in einem ausgedienten Stall in den Kanon einstimmen, dann kann das eigentlich nur in dem Gröditsch genannten Ortsteil der Gemeinde Märkische Heide sein: „Grothisti“, erwähnt im Codex Diplomaticus Anhaltimus Nr. 93 im Jahre 1004, wurde zum Geschenk König Heinrich II. An das an der Saale gelegene Kloster Nienburg. Verschiedene Ortsbezeichnungen reihen sich auf neben wechselnden Zugehörigkeiten:  Burggrafschaft Lübben, Landvogtei, Amt Lübben, Königreich Sachsen... Vor knapp 200 Jahren galt das Dorf der Siedlungsform nach als „Platzdorf“.
Nach dem 2. Weltkrieg fanden hier viele Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten eine neue Heimat. Was diesen meist katholischen Christen fehlte, war ihre eigene Kirche mit ihren gewachsenen Traditionen und Gebräuchen. Ihr Wunsch nach einer eigenen katholischen Kirche erfüllte sich im Oktober 1954, als die Kapelle in Gröditsch feierlich eingeweiht wurde.

Wenn im Gröditsch-Dorf angelangt, müsste man also auf dem „Gurkenradweg“ für einen Verbleib natürlich den Fuß vom Pedal nehmen. Vielleicht auch am musealen Stall vom Pferderücken sich heben, um die von unseren Vorfahren genutzten landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen in Augenschein zu nehmen. Der spätere Genuss eines reich beschmückten Wiesengürtels in fulminanter Lebendigkeit komplettiert einen bestimmt schönen Tag.



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